Mein Digitaler Skizzenblock 2.0 – Malen auf einem Tablet PC

Einleitung

Schon lange habe ich nach einer Möglichkeit gesucht auch unterwegs in die Vorzüge der digitalen Malerei zu kommen und bisher die Lücke zwischen Skizzenblock und PC mit meinem modifizierten Nintendo DS überbrückt. Auch das Wacom Cintiq ist leider nur beschränkt transportabel. Nun habe ich endlich den finalen Schritt gewagt und mir einen Tablet PC gekauft um auch unterwegs vollwertige Bilder malen zu können. Der einzige wirkliche Wermutstropfen an dem Gerät ist das Glossdisplay, dessen Sinn ich im Allgemeinen noch nie verstanden habe.

Meine Wahl fiel auf den HP Pavillon tx2600, der zwar nicht der beste seiner Klasse ist, aber dafür das beste Preis-Leistungsverhältnis aufweist und alles hat was ich benötige um ruckelfrei zeichnen zu können. Mit vier GB Ram und einem dualen 2.2 Ghz CPU sollte jedes Grafikprogramm ohne Probleme klarkommen.

Wichtig bei der Auswahl des Rechners war vor allem die eingebaute Wacom-Technologie, die es ermöglicht mit einem Baterielosen Stift und 256 Druckstufen zu arbeiten. Zwar verfügt ein Original Wacom Intuos Tablet üner 1024 Druckstufen, doch meiner Meinung nach ist der Unterschied kaum spürbar in der Praxis. Daher sollte man auf folgendes Logo achten:

Auch die Laufzeit ist ausschlaggebend. Nach meinen ersten Testdurchläufen hält der mitgelieferet 8-Zellen Akku im Photoshop Betrieb etwas über 3 Stunden, was okay ist. Im Lieferumfang ist zudem noch ein zweiter 4-Zellen Akku enthalten.

Vorbereitung

Damit die Wacom Unterstützung voll ausgekostet werden kann, wird der Penabled Treiber von Wacom benötigt, der aus mir unverständlichen Gründen nie vorinstalliert ist. Des weiteren empfiehlt es sich, die windowseigenen Stifttools weitestgehen zu deaktivieren, da diese während der Arbeit durchaus nervig werden können.
Unter Start > Systemsteuerung > Tablet PC Einstellungen und Stift und Eingabegeräte könnt ihr die Unterstützung konfigurieren.
Da der Stift aufgrund des Bildschirms vor der Abtastoberfläche nicht direkt “aufliegt” kann man am Anfang etwas verwirrt sein. Doch mit Hilfe der Treibersoftware lässt sich der Versatz halbwegs korrigieren und man gewöhnt sich daran.

Praxis

Der TX ist aufgrund der fast 3cm Dicke etwas klobig, aber trotzdem noch gut haltbar. Man kann ihn während des Arbeitens auch ohne Probleme auf den Schoß legen oder leicht drehen.
Insofern man keine Formate über A4 bearbeitet läuft das Malen ruckelfrei. Größere Formate wird man bei Herumscribbeln aber eh nicht benötigen.

Fazit

Preislich derzeit unschlagbarer Tablet-PC für den Sketching Bereich. Akzeptable Akkulaufzeit, gute Austattung. Ich hab meinen Spaß damit.

8 Kommentare zu diesem Beitrag

Ju

8. Januar 2009 um 15:04 Uhr Permalink zu diesem Beitrag Diesen Beitrag zitieren

?… mir hat sich um ehrlich zu sein der Sinn dieser Gerätschaften noch nicht so ganz offenbahrt.
Benutzt du das nur wenn du unterwegs bist? was ist denn bei dir “unterwegs”, dass sich so ein Teil für dich rentiert? Mitfahrgelegenheit auf dem Rücksitz mit wenig Platz? o_O’ Für die U-Bahn reicht doch auch das Skizzenbuch.
Ich reise meistens mit dem ICE und nehme einfach meinen Laptop und fast flächengleiches GT in einer Laptoptasche mit, schnappe mir einen Tischplatz im Großraumabteil und stecke den Stecker in die Steckdose. So einfach läuft das bei mir ab.
Für den Fall, das ich keinen Steckdosenplatz bekomme, nehm ich den Akku mit. Die Anzahl kann man ja aufstocken wenn man noch dringend was fertigmaen muss und länger reist - und ein zusätzlicher Akku kommt mich weitaus günstiger als so ein Teil.

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Christoph

8. Januar 2009 um 15:05 Uhr Permalink zu diesem Beitrag Diesen Beitrag zitieren

Schickes Gerät. BTW du könntest noch was für mich zeichnen. =)

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Neff

8. Januar 2009 um 15:18 Uhr Permalink zu diesem Beitrag Diesen Beitrag zitieren

“Ich reise meistens mit dem ICE und nehme einfach meinen Laptop und fast flächengleiches GT in einer Laptoptasche mit”

Mit dem ICE… und nen Tisch im Großraumabteil. Langsam verstehe ich deine Geldprobleme…

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PainiaX

8. Januar 2009 um 18:15 Uhr Permalink zu diesem Beitrag Diesen Beitrag zitieren

Glossy Displays haben den Vorteil das sie im Allgemeinen eine bessere Farbdarstellung und einen besseren Kontrast haben.

Btw. Hast du den Pfeil auf dem Bild auch mit dem Tablet PC gezeichnet. Dann hat sich der Kauf nämlich nicht gelohnt :P

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Neff

8. Januar 2009 um 18:36 Uhr Permalink zu diesem Beitrag Diesen Beitrag zitieren

Zeichne mir ma auf nem Tablet freihand nen besseren in 10 Sec.

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fwolf

9. Januar 2009 um 01:10 Uhr Permalink zu diesem Beitrag Diesen Beitrag zitieren

alternativ tuts natürlich auch ein Netbook mit Tablet-PC-Mod ;)

cu, w0lf.

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dani

12. Januar 2009 um 12:49 Uhr Permalink zu diesem Beitrag Diesen Beitrag zitieren

Also die Idee mit dem DS ist ja echt ziemlich interessant. Wusste gar nicht, dass man damit sowas machen kann. Habe mir gestern zufällig auch eins gekauft (zum Spielen…hehe ;-) ), das kann ich ja jetzt auch mal modifizieren :-)

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Anna

13. April 2010 um 22:48 Uhr Permalink zu diesem Beitrag Diesen Beitrag zitieren

Hey! Danke für diesen Eintrag! Ich hab über google eigentlich nur danach gesucht, wie ich auf dem DS malen kann aber wie der zufall das so will hab ich vor längerer Zeit auch den HP Pavilion aus dem gleichen Zweck gekauft aber dann nie richtig verwendet, weil ich unzufrieden mit der stiftsensibilität war. Wusste gar nicht, dass es da noch einen ZusatzTreiber für gibt. Wieder was gelernt und wieder Freude am Laptop, heißt der DS kann im Laden bleiben :)

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