vomitr – Das ultimative Social-Network Tool

Wisst ihr was? Mir geht dieses ganzen Social-Vernetzung-Weiterempfehlungs-Gerödel seit letzter Zeit ziemlich auf die Nerven. Viel zu viele undurchschaubare Anbieter.
Was soll ich denn jetzt mit meinem neuen Blogpost machen? Bei all diesen Verlinkungsklonen kann ich mich schon garnicht mehr entscheiden, ob ich das Ganze twittern, diggen, flattrn, facebooken, buzzen oder auf MySpace verlinken soll, während bei last.fm dann jeder sieht was ich mir währenddessen angehört habe.
Das manuelle Weiterverbreiten all meiner Informationen über so viele Dienste nimmt einfach zuviel Zeit in Anspruch.

Daher schlage ich vor, einen neuen Dienst aufzumachen, der einfach alle vorhandenen Netzwerke gleichzeitig anspricht. Würde eine Menge Verwaltungsarbeit einsparen und viel übersichtlicher sein. Dem ganzen geben wir dann noch einen hippen WebZwoNull-Namen mit fehlendem Vokal und raus kommt vomitr.

vomitr ist ein einfaches cross-plattform-fähiges Tool das, all meine Aktionen in Echtzeit an alle Social-Network-Dienste gleichzeitig schickt.
Jede besuchte Internetseite, jede Google-Suchanfrage, jeder neue Song in der Playlist, stündliche Statistik der häufigsten Tastenanschläge, CPU-Takt, freier Festplattenspeicher, Aussentemperaur, Titel der aktuellsten E-Mails und natürlich auch alle Änderungen auf Facebook, MySpace, Twitter etc.

So kann man endlich ganz entspannt seinen Tätigkeiten nachgehen, ohne Angst zu haben, man hätte Irgendwen nicht über Irgendentwas informiert.
Freiwillige Programmierer die mir die Lizenz für die Idee abkaufen wollen können mir ja einen Buzz auf meine Facebookseite twittern.

vomitr - Informationen einfach schnell übergeben

25. Mai 2010 | In Komisch, Trash, Web | 9 Kommentare

Wolff Olins präsentiert neue Microsoft CI

Nur internen Mitarbeitern war das für viele überraschende Re-Design der Windows-Produktreihe schon seit mehreren Monaten bekannt. Nun präsentierte Microsoft während einer Pressekonferenz überaschend ihr neues Gewand, welches das etwas verstaubte Image vor allem im Hinblick auf den größten Konkurrenten Apple auffrischen soll.
“Wir wollen wieder eine ‘In-Marke’ werden”, sagte Steve Ballmer während der zweistündigen Präsentation der neuen Designlinie.

Verantwortlich für das peppige neue Design zeigt sich die berühmte Logoschmiede Wolff Olins, welche bereits das allseits gefeierte London 2012 Logo und das geniale neue Wacom Emblem kreiierte.

Wolff-Olins erläutert das neue Logo auf ihrer Website wie folgt:

“Das neue Windowslogo soll die mediale Transzedenz, zwischen neodigitaler Comunity und retromodernem Klassismus sub-sekundärer Strömungen zu einem neuen smooth-edged Identity-Merge zusammenführen und geil auszusehen.”

1. April 2010 | In Design, Sehenswert, Trash | 2 Kommentare

HAW Hamburg formuliert kindgerecht

Kennt ihr diese neuen Plastikscheiben, die unsere alten Studentenausweise ersetzen? Diese… “Chip-Karten” ? Wisst ihr, dass man auf diesen magischen Runen sogar Geld lagern kann?
Vermutlich nicht, denn ansonsten hätte meine Hochschule die Nutzung der neuen Chipkarten-Ausweise nicht auf dem Niveau einer Kindergartenbetreurin in ihrer neuen FAQ erläutern müssen:

3.5 Wie funktioniert die elektronische Geldbörse?

Die Geldbörse ist ein Bereich des “versteckten” Chips auf Ihrer Chipkarte. Diesem Bereich können Sie wie einer gegenständlichen Geldbörse Geld zufügen oder entnehmen. An sogenannten “Aufwertern” können Sie Ihre Chipkarte mit Bargeld aufladen. Es werden Beträge ab 5.-€ akzeptiert. Die Kassen von Mensen und Cafeterien verfügen über Karten-Lesegeräte, die mit der elektronischen Geldbörse kommunizieren können.

Der typische Dialog:

Lesegerät an Geldbörse: “Verstehst Du mich?”

Geldbörse an Lesegerät: “Klaro!”
Lesegerät an Geldbörse: “Was hast für Schätzchen in Deinem Speicher?”
Geldbörse an Lesegerät: “12 Euro und 41 Cent!”
Lesegerät an Geldbörse: “Dann minimiere mal um 2 Euro und 30 Cent!”
Geldbörse an Lesegerät: “Ok”
Lesegerät an Geldbörse: “Und was hast Du jetzt auf der Uhr?”
Geldbörse an Lesegerät: “10 Euro und 11 Cent”
Lesegerät an Geldbörse: “Ok und tschüss!”
Geldbörse an Lesegerät: “Tschüss!”

Diese Kommunikation ist - wie bei uns Menschen - ein sensibler und zeitintensiver Prozess. Also seien Sie bitte mitfühlend bei diesen Gesprächen und beenden Sie diese nicht vorzeitig durch zu frühes Entfernen Ihrer Chipkarte aus Aufwertern oder Kartenlese-Geräten. Denn eine gestörte Kommunikation wieder zu entstören, ist - wie bei uns Menschen - ein mühevoller und langwieriger Prozess.

Ach übrigens: Die Gespräche, sprich Transaktionen, Ihrer Geldbörse sind kostenfrei.

Ich hoffe ihr kümmert euch nun liebevoller um eure kleinen Plastikfreunde und redet mal mit ihnen über ihre Probleme.
Aber bitte im richtigen Ton, Digger.

18. Februar 2010 | In Leben, Technik, Trash | Keine Kommentare

Tutorial: Logo im Cottbus-Style selber gestalten

Nachdem Cottbus sein neues Logo präsentiert hatte höre ich immer wieder die gleiche Frage:
“Wie konnten die bloss sowas machen?!”
Mit meinen gestalterischen Fähigkeiten erläutere ich diese Frage gerne, damit nicht nur Cottbus dieser neue Style vorbehalten bleiben muss.

HowTo:

Zuerst benötigen wir zwecks Formfindung ein geeignetes Referenzmodell, dass Komplexität, Dynamik und den Anspruch der Designer wiedergeben kann. Weiterlesen!

19. Januar 2009 | In Design, Trash | 10 Kommentare

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