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Harte Aufklärungsarbeit

Geschrieben am 16. August 2007 | 33,786 views

Oder: “Warum ist das eigentlich so teuer?!”
Immer (immer) wieder sagen mir potentielle Kunden, ich sei “viel zu teuer” und der andere Konkurrent würde es “für ein zehntel des Preises” machen. Nehmen wir einmal das Beispiel einer Logoentwicklung.
Ein Logo ist für ein Firma das Erkennungszeichen und der erste Weg seiner Kundschaft Werte und Richtung zu vermitteln die man verkörpern möchte. Es wird einen jahrelang begleiten und auf allen Geschäftsunterlagen, Briefen, Visitenkarten, Flyern und natürlich der Homepage präsent sein.

Trotz all dieser wichtigen und hochrangigen Vorgaben sieht scheinbar für viele Kunden aus dem Mittelstand die Logoentwicklung etwa so aus:

logo creator

Das Grundproblem ist, das diese Leute nicht wissen/sehen/begreifen was da für Arbeit dahintersteckt bzw. kein Verständnis dafür haben. “Da muss man doch nur ein paar Knöpfe am Computer drücken, mehr ist das doch nicht?!?”
Aaron

business angel logoUm einen groben Einblick in die Entwicklung eines Logos zu ermöglichen, will ich hier versuchen das ganze anhand meines Arbeitsablaufen für das Business Angel Logo zu verdeutlichen.
Das Logo wurde von mir vor etwa einem Jahr für ein Unternehmen angefertigt das in Existenzgründer investiert. Einsatz finden soll es auf Homepage, Flyern oder auch T-Shirts.

Schritt 1: Das Vorgespräch

Der erste Schritt für jeden Auftrag ist in jedem Fall das Gespräch mit dem Auftraggeber. Der Designer muss genau wissen, was dem Kunden vorschwebt. Es muss abgeklärt werden, was das Logo ausdrücken soll, welche Zielgruppe erreicht werden soll und wo es eingesetzt wird.
Wenn z.B. das Logo nur im Internet eingesetzt werden soll, ist es nicht umbedingt notwendig es einfarbig anzulegen. Oftmals können auch einfach Missverständnisse des Auftraggebers ausgeräumt werden. Ist es gar kein Logo, sondern eine Illustration? Kann man das so überhaupt machen? Was brauche ich denn genau?

Schritt 2: Erste Ideen und Recherche

Nachdem man etwa weiss, worum es geht, beginnt die Ideenfindung. Da sich für Business Angel die direkt Umsetzung des “Engels” anbot, begann ich Material für Vorlagen zu sammeln.

Vorlagen

.. und fing an die ersten Entwürfe zu skizzieren, welche dann dem Kunden bei einer weiteren Besprechung vorgelegt wurden.

Vorlagen

Vorlagen

Schritt 3: Ausarbeitung eines Favoriten

entwurfDa der aufstrebene Engel mit dem Aktenkoffer uns am optimalsten für den Transport der Botschaft “Positiv, Ergeizig, Erfolgreich” erschien, begann ich diesen vorerst auf Pixelbasis auszubauen und es entstand eine Reihe weiterer Varianten des Motivs.
Am Schwierigsten erwies sich, die Form der Flügel dynamisch, aber doch halbwegs naturgetreu zu erfassen. Als Vorlage hierfür studierte ich einige Bilder von Seeadlern oder Tauben und frickelte einige Zeit an den Details der Federn herum.
Die Flügel durften nicht zu kleinteilig werden, damit sie für den Druck noch brauchbar sind, allerding auch nicht zu simpel, damit man sie noch identifizieren kann. Anstatt den Firmannamen komplett auszuschreiben, entschied ich mich dafür lediglich die Initialien zu verwenden und diesen den selben “Schwung” wie dem Engel zu verleihen.

Vorlagen

Vorlagen

Schritt 4: Vektorisierung

Bislang besteht das Logo nur aus Pixeln, also begrenzten Bildpunkten. Damit es beleibig skalierbar und optimal für den Druck einsetzbar ist, muss es vektorisiert werden. Das heisst soviel wie, die ganze Grafik mit Kurven, Koordinaten und Formeln nachzubauen, so dass der Rechner praktisch eine Wegbeschreibung zum erstellen des Bildes erhält.
In diesem Zuge wird ausserdem das ganze Bild noch einmal “gesäubert” und “aufgeräumt”.
So entsteht erst ein professioneller hochwertiger Eindruck und das Logo ist unendlich skalierbar.

Vorlagen

Schritt 5: Feintuning und Finishing

Die schwersten Schritte sind absolviert, nun geht es um die Feinarbeit. Den exakten Farbton, genaue Ausrichtung des Schriftzuges usw.
Für den Engel wurde eine kleine Farbauswahl erstellt. Zum Vergleich:

Vorlagen

Schritt 6: Dateioptimierung und Abgabe

Wenn alles abgeschlossen ist, gilt es die Dateien zur Verwendung zu erstellen. Zum einen benötigt z.B. der Webdesigner mehrere Formate des Motivs, als JPG oder PNG. Mit oder ohne Transparenz.
Auf der anderen Seit müssen auch für den Printbereich die passenden Daten zur Verfügung gestellt werden.
Also hochauflösende Tif-Dateien und Vektorgrafiken zB. im EPS Format.

Damit das Logo auch auf jedem Untergrund eingesetzt werden kann und auch in Graustufen oder Schwarzweiss habe ich drei Basisversionen angelegt:

Vorlagen

Schlusswort:

Bei diesem Logo handelte es sich praktisch noch um einen “einfachen” Fall, da die Grundidee und das Motiv relativ früh feststanden und dennoch war es ein erheblicher Aufwand, der sich nicht über “Knöpchendrücken” abwickeln lässt. Ich hoffe mit diesem Artikel etwas zur Aufklärung des Aufwandes für ein Logo beigetragen habe und vielelicht auch ein paar Zweifler dazu ermutigen, sich ihr Logo nicht in Word “zusammenklicken” zu lassen.

Das Logo ist das Aushängeschild und beeinflusst die Kunden subjektiv sowie objektiv. Somit beeinflusst das Logo zu erheblichen Teil den Erfolg und das Image eines Unternehmens.
Wer hier spart, spart am falschen Ende oder um einen meiner Pagebesucher zu zitieren:

“Wer mit Peanuts bezahlt, wird von Affen bedient…”

In Zukunft werde ich Auftraggeber die von mir ein Billiglogo für 30€ erwarten auf diesen Beitrag verweisen.

Über ergänzende Kommentare und Ideen freue ich mich natürlich.

36 Comments »

  1. Dem habe ich nichts hinzuzufügen.
    Mag auch an meiner fehlenden Praxis liegen aber trotzdem mal ne echt gute Auseinandersetzung mit dem Thema. Vielleicht bekommich ja auch mal die Gelegenheit einen Tor hierhin zu verweisen ^^

    Comment by der Bene — 16. August 2007 @ 19:34

  2. Prima, das du meine Stachelei in dem anderen Eintrag aufgegriffen hast :) Vielen Dank! Was man aber noch dazusagen muss, ist das der beschriebene Vorgang der “Idealfall” ist. Oft ist es so, das der Kunde kurz vor der Abgabe nochmal alles umkrempelt, sich wochenlang nicht entscheiden kann oder ständig mit Änderungen kommt.

    Hier noch ein paar Artikel, (mehr oder weniger) passend zum Thema:
    http://denkspuren.blogspot.com/2006/10/vorprojekt-phase-das-kunden-orakel-und.html
    http://evolt.org/top-10-lies-told-by-clients
    http://freelanceswitch.com/general/46-must-read-productivity-tips-for-freelancers/

    Comment by Aaron — 16. August 2007 @ 20:25

  3. Der Logo Creator ist geil =)

    Comment by Christoph — 16. August 2007 @ 21:48

  4. Darf man fragen, wieviel dieses Logo denn schlussendlich den Auftraggeber gekostet hat?

    Comment by PainiaX — 17. August 2007 @ 02:02

  5. Das werde ich hier nicht veröffentlichen, sonst muss ich mir das den Rest meines Illustratorlebens vorwerfen lassen, dass ich meine Seele verkauft habe.
    Auf jeden Fall lag es in etwa überm zehnfachen My-Hammer Schnitt, aber wesentlich unter Agentursatz.
    Wichtig ist, dass der Kunde zufrieden war und sich nicht fühlte, als ob er sein Geld in den Wind gepustet hätte :-D

    Comment by Hayungs — 17. August 2007 @ 02:12

  6. Das sind interessanterweise genau dieselben Probleme, mit denen man als Softwareentwickler kämpft:

    1. Der Preis für Individualentwicklung wird immer mit dem Preis einer Lizenz für fertige Produkte verglichen (“Was? Word kostet doch auch nur [dreistelliger Betrag]Euro und kann viel mehr.”).

    2. Die in der Akquisephase vorgezeigten (funktionslosen) Oberflächendemos werden mit dem Produkt “verwechselt” (“So lange dauert das noch? Aber das ist doch schon fast fertig?!”).

    insgesamt ist es dem Kunden jedesmal schwer zu vermitteln, wieviel Arbeit dahintersteckt und warum das jetzt so teuer wird.

    (es gab da übrigens wirklich mal einen Web2.0-Logogenerator, aber der Link ist inzwischen wohl tot)

    Das BusinessAngel-Logo sieht toll aus.

    Comment by Dentaku — 17. August 2007 @ 08:59

  7. Sehr guter Beitrag, falls mal zur mir wieder jemand kommt, der einen “Affen” engagieren möchte, dann schicke ich ihn zu Dir … also zu diesem Beitrag meine ich ;-)

    Comment by Rene — 17. August 2007 @ 12:00

  8. Eine kleine Geschichte zu diesem Thema, bzw wie durch zunehmende “Technik” die Preise in den Keller gingen.
    Als ich vor vielen Jahren mein erstes Praktikum in einer Agentur begann, fand grade die Umstellung von Klebeumbruch (Klebelayout) auf DTP statt.
    Bis zu diesem Zeitpunkt wurdem dem Kunden grundsätzlich nur Skribbels vorgelegt, er war damit zufrieden und bezahlte brav den geforderten Betrag. Als ihm später Entwürfe vorgelegt wurden, welches Prints waren, fingen die Kunden über Preise zu diskutieren. Das gängiste Argument war,”… wieso, das haben sie doch mit dem Computer gemacht, nee soviel zahlen wir nicht dafür”. Was in der Folge dazu führte, das bei jedem Ausdruck den ein Kunde zu Gesicht bekam, einfach Layout Papier darüber gelegt wurde und es “durchgeskibbelt” wurde. Und schon bezahlte er wieder brav. Zumindest klappte der Trick die nächste Zeit so.

    Comment by Yoshida — 17. August 2007 @ 12:31

  9. Gute Arbeit verdient gutes Geld. Doch gutes Geld will auch erst einmal vom Auftraggeber verdient werden.
    Wenn du schreibst das ein Logo etwas wahnsinnig wichtiges ist, welches ein Unternehmen ein Leben lang begleitet, dann dürfte es schwer werden einem kleinen Unternehmen, welches gerade in der Startphase ist, viel Geld für ein tolles Logo aus den Rippen zu leihern.

    Klar ist ein gutes Logo nicht unerheblich, dennoch würde ich als Unternehmer am Anfang dem Logo nicht solch hohe Priorität geben. Ich fange ja auch in den seltensten Fällen gleich mit einer 100.000m² großen Produktionshalle an.

    Die Schwedische Fluggesellschaft SAS hatte mal ihr Logo geändert. Sie hatten vormals einfach eine verschnörkelte Krone als Logo. Die gab es wahrscheinlich irgendwo auf einen Kronenschein gratis und rechtefrei. Als sie dann auf den internationalen Markt drängten, war es an der Zeit das Logo zu verbessern. Sie investierten dafür, wenn ich mich richtig erinnere, 100.000 DM. Dabei raus gekommen ist eine einfache, schnörkelose Krone.
    Die Deutsche Bahn hatte, nach der Privatisierung, ihr Logo drastisch geändert. Aus den weißen Buchstaben (DB) auf rotem Grund wurden rote Buchstaben auf weißem Grund. Die Begründung: Wir sparen dadurch etliche tausend Euro für rote Druckfarbe.
    Was die sich das Redesign des Logos haben kosten lassen, weiß ich leider nicht mehr. War aber auch nicht gerade wenig.

    Als Unternehmer würde ich also mit einem einfachen (billigen) Logo anfangen und ggf. dem Designer anbieten es im Laufe der Zeit (mit steigenden Umsätzen) zu verfeinern. Erscheint mir zumindest wesentlich sinnvoller. Vielleicht sogar für beide Seiten.

    Comment by Ralf — 19. August 2007 @ 19:38

  10. Also erstmal ein schlechtes Logo abgeben und dann nachbessern? Klingt nach einer reichlich blöden Vorgehensweise.
    Dann lieber garkein Logo benutzen.
    Ausserdem wird der Unternehmer sicherlich nicht mehr Geld später in sein Logo stecken, wenn er es am Anfang ja schon so schön billig bekommen hat – und wenn es dann eh “nur” nachbessern ist, soltle es doch noch billiger werden oder?
    Deine Beispiele sind schlecht. Da haben sich Firmen plötzlich Erfolg und investieren in ein neues Logo, obwohl es kaum verändert wurde.
    Warum? Weil es dämlich wäre, ein Logo dass sich schon tausende Kunden eingeprägt haben (obwohl es schlecht ist) durch ein komplett neues zu ersetzen.
    Es wird in diesen Fällen sicherlich nicht an mangelndem Talent oder Faulheit des Designers gescheitert sein, sondern an der Konzernspitze.

    Comment by Hayungs — 20. August 2007 @ 01:17

  11. […] dem Preis für ein neues Logo kommt. Tags: designprozess, logodesign |del.icio.us |Digg it |Mister Wong| […]

    Pingback by Das Blog zu den Themen Grafikdesign, Webdesign, Videodesign und Filmdesign » Volderette.de — 7. September 2007 @ 09:20

  12. ad Nachbessern oder Überarbeiten … ich hab diesen Prozess schon in mehreren Klein- und Großunternehmen begleitet (jeweils in der Org-Abteilung) – diese Vorgehensweise würde ich niemandem raten.
    Erstens: Man wirft tonnenweise Material weg, das bereits mit dem alten Loge versehen ist.
    Zweitens: Man muss Millionen Vorlagen, … überarbeiten, wenn das neue Logo andere Dimensionen hat passt gar nichts mehr, die Schriftarten müssen überall geändert werden, …
    Drittens: Man muss den MitarbeiterInnen wochenlang “nachwassern”, dass sie wirklich alles umstellen. Also nicht alte Sachen kopieren, Text ändern, abschicken …
    Viertens: Haufenweise müssen fertige EDV-Programme angepasst werden. Layout und evtl. sogar Inhalt, wenn sich Größenverhältnisse und Platzangebot ändern
    Fünftens: Die KundInnen müssen sich umgewöhnen. Da hinein muss investiert werden – Kampagnen, Callings, …
    Sechstens: Die Einführung des neuen Layouts ist eine logistische Herausforderung, auch wenn sie nur österreichweit zum selben Zeitpunkt in allen Filialen passieren soll.

    Ich könnt noch tagelang weiterschreiben … und plädiere hiermit für “gleich ein gescheites Logo”.

    Comment by Katharina — 9. September 2007 @ 23:23

  13. Auch sehr interessanter Beitrag zum Thema:

    http://www.schwerin-schwerin.de/schwerin-blog/2007/03/25/workshop-filmkunstfest-logo/

    Comment by blindschleiche — 19. September 2007 @ 16:09

  14. Tja, Qualität hat ihren Preis. :)

    Comment by Sono — 19. September 2007 @ 18:44

  15. […] Hinsichtlich der Kommunikation von Preisen und Aufwand hat Dr. Web heute zwei interessante Ressourcen im Netz vorgestellt. Der Designer Christian Hayungs hat unter dem Titel Harte Aufklärungsarbeit den beispielhaften Arbeitsablauf eines Logo-Designs als Antwort auf die beliebte Kundenfrage “Warum ist das eigentlich so teuer?!” ins Netz gestellt. Sehr empfehlenswert! […]

    Pingback by Kunden, Leistung und Selbstwert |Surfe in ein andres Blau — 2. October 2007 @ 09:58

  16. Bei manchen Kunden bleibt nur, an das Ei Kolumbus zu denken: Einmal hatte ich einen Verein als Kunden, wo also alle zuständig waren und gleichzeitig niemand.
    Nach der Abgabe des Logos kamen sie drauf, dass eigentlich doch nicht ausgemacht sei, wieviel Geld ich bekommen sollte.
    Auf die schnippische Frage einer der Frauen, wieso das so teuer ist, das sind doch nur Buchstaben und das kann sie ja auch auf ihrem Computer machen, antwortete ich:
    “Dann machen Sie es!”
    Ich erläuterte zwar noch weiter, aber im Grunde gehts um die eine Sache: eine Idee zu haben, sie zuzulassen und sie zu verfeinern. Und das hat auch viel mit Mut zu tun.
    Weiter so, liebe Grüße, Herta

    Comment by Herta — 2. October 2007 @ 10:25

  17. Allem technischem und gestalterischen Aufwand zum Trotz: nen Logo ist immer Geschmackssache des Chef’s oder der Konzernleitung. Da kann noch soviele rationale Geduldsarbeit mit hereinspielen.
    Stellt euch auf eure Kunden ein und es wird (meist) honoriert!

    Comment by chinnaski — 2. October 2007 @ 13:16

  18. Hallo Christian,
    Du hast mir aus der Seele gesprochen. Es war mir ein Genuss, mal nachzulesen, wie es bei anderen so läuft – genauso wie bei mir. Abgesehen davon finde ich das BA-Logo genial! Die Idee ist pfiffig, der Schwung der Federn ist klasse und die zwei Buchstaben darunter sind das Sahnehäubchen.
    Weiter so! Viele Grüße, Bettina

    Comment by Bettina — 2. October 2007 @ 13:58

  19. Bei der AGD (Allianz deutscher Design) gibt es eine Beispielrechnung für ein Signet. Gesamtvergütung: 7331,20 EUR. Dabei steht allerdings die reine Arbeit mit 1824 EUR zu Buche. Der Rest sind die Nutzungsrechte.

    Comment by Andreas — 2. October 2007 @ 14:17

  20. Ehem, zu der AGD habe ich bereits schon einmal meine Meinung kundgetan:
    http://www.hayungs.de/hayungs31/?p=30

    Comment by Hayungs — 2. October 2007 @ 16:56

  21. […] Das ist der Alternativtitel für einen Beitrag auf den ich über den Dr.Web Newsletter gestoßen bin. Der Artikel “Harte Aufklärungsarbeit” von Christian Hayungs beschreibt was eigentlich hinter so einem Prozess der professionellen Logogestalltung dahintersteckt. Da genau die gleiche Frage auch im Bereich des Webdesigns auftaucht kann man fast alle Punkte eins zu eins übernehmen. […]

    Pingback by “Warum ist das eigentlich so teuer?!” | Allgemein | Konstantin Minster Blog — 3. October 2007 @ 16:04

  22. Schön geschrieben. Vor allem das Schlusswort “Wer mit Peanuts bezahlt, wird von Affen bedient…” trifft es perfekt.

    In diesem Sinne

    Comment by Franky — 5. October 2007 @ 06:56

  23. hallo christian!

    sehr guter Block und vorallem deinem artikel kann ich nur beipfllichten! Bin zwar erst dabei mir nötige Kenntnisse für diesen Bereich per Fernstudium anzueignen, aber ich hatte schon ähnliche aufträge, die ich durch meine bisherigen beruflichen und privaten Computer und Designkenntisse meistern konnte, bei denen ich immer wieder auf uneinsichtige und unwissende leute gestossen bin, die einfach an den falschen enden sparen und sich dann später wundern!

    Comment by Andy — 8. October 2007 @ 23:03

  24. […] Harte Aufklärungsarbeit […]

    Pingback by Links-Bloeg » Warum gute Arbeit gutes Geld kostet — 19. October 2007 @ 13:38

  25. Boah, that’s designers live …
    Wo sind die Kunden, die gute Arbeit erkennen und auch honorieren?
    Gibt es heute noch sowas wie Kundentreue?
    Einer meiner besten Kunden hat mir vor einem halben Jahr – nach 5 Jahren harter Aufbauarbeit des CI – gesagt, dass er erst jetzt wirklich erkennt, wie hervorragend meine Arbeit war und ist und wie froh er ist, dass ich so gut beraten habe und so ein stimmiges und erweiterbares Konzept erarbeitet habe. Und dass er überall auf die gute Werbung angesprochen wird. Drei Monate später wollte er alle Originaldateien von mir – wohlgemerkt hatte er bis dahin nur Honorare im unteren Bereich bezahlt, die Übergabe der Originaldaten war vertraglich nicht vereinbart. Ich habe ihm gesagt, dass ich ihm für die Originaldaten gern ein Angebot mache. Seitdem ist der Kunde beleidigt und hat sich jemand anderen gesucht, der gerade gerade das ganze Konzept und die Designvorlagen ruiniert. Den Kunden scheint’s nicht zu stören … Ich frage mich, wozu machen wir uns eigentlich so viel Mühe? Für uns selbst?

    Comment by Conny — 24. October 2007 @ 19:11

  26. Dein Beitrag spricht natürlich jedem hier aus dem Herzen!

    Du sprichst das häufigtse Problem mit dem Auftraggeber an:
    “Alles ist super, alles ist toll. Aber ich hätte gerne noch hier und da eine kleine Änderung.”
    Im schlimmsten Fall – und oft erlebt! – ist der Kunde der Meinung, er müsse ununterbrochen seine Finger mit im Spiel haben damit es auch ja gut wird – meistens wohl Menschen mit extremem Selbstbewußtseins-Mangel (ich könnte Geschichten schreiben, die sind unglaublich!).
    Das Zähneknisrschen nach der 3. Änderung dieser Art bleibt nicht aus.
    Wie kakulierst Du solche Fälle mit ein? Machst Du Begrenzungen wie “Der Entwurf beinhaltet soundsoviel Korrekturgänge” oder ähnliches? Ich finde das grundsätzlich ausgesprochen schwierig, in ENTWÜRFE so etwas mit einzubeziehen, denn: schön ist bekanntlich, was gefällt, oder?
    Hast Du eine Lösung?

    Dankbare Grüße,
    Claudia

    Comment by Claudia Holz — 13. November 2007 @ 14:31

  27. […] http://www.hayungs.de/hayungs31/?p=388 […]

    Pingback by werkpost » Blog Archiv » Warum ist das eigentlich so teuer?! — 4. February 2008 @ 13:17

  28. Meine Rede.
    ““Wer mit Peanuts bezahlt, wird von Affen bedient…” trifft es genau auf den Punkt.
    Ich habe selber ein Geschäft und muß mich täglich mit dieser GeizIstGeil-Mentalität auseinander setzen.
    Aber so langsam, nach ca. 3 Jahren, bekommt man positives Feedback von Kunden die früher billig,billg haben wollten und nun doch Froh sind Qualität erworben zu haben.

    Comment by Micha — 4. May 2008 @ 16:59

  29. @Micha

    Kann ich nur bestätigen

    Comment by Alex — 3. July 2008 @ 17:07

  30. […] Wer erinnert sich noch an meinen Artikel zur Kostenlage von Logoentwürfen? Als ich damals noch im Scherz den “Logo Creator” per Oneclick vorstellte, hatte ich sicherlich schon insgeheim eine Vorhersehung für DAS HIER. […]

    Pingback by Christian Hayungs - Illustrator und Designer — 27. August 2008 @ 14:25

  31. Ich hab mich mal inspirieren lassen.
    Vielleicht gefällt euch folgendes dazu:

    http://apirate.iwasmeantto.be/MonkeyPay.pdf

    Comment by Sam Figueroa — 28. August 2008 @ 13:32

  32. Einer Bekannten ist es nuelich passiert, dass sie ein Logo für einen Kunden entworfen hat, dass letztendlich relativ schlicht und clean mit sehr betonter Typo rauskam. Kunde war zwar zufrieden, sagte dann aber auch “Naja, sind ja eigentlich nur ein paar Buchstaben, das hätte ich auch selbst machen können”… ARGH.

    Comment by Nicole — 28. August 2008 @ 15:59

  33. Ehlich gesagt habe ich in dem BA-Logo zuerst einen landenden Schwan erkannt. ;)

    Aber nett. :)

    Comment by Mad Ollie — 19. September 2008 @ 16:26

  34. Ich selber habe zwar “…sind doch nur ‘n Paar Buchstaben” noch nicht gehört, aber muss mich ständig mit Kunden rumschlagen, die dann doch alles anders haben wollen, oder wie letztens sogar den Namen wechseln. Was natürlich mit den ersten Entwurfen nicht vereinbar ist, weil dann die Bildidee für’n A*** ist…

    Zum Logo-Redesign: Ein Redesign ist wohl gar nicht so unüblich. Zumindest auf lange Zeit betrachtet. Shell hat auch zig mal das Logo überarbeitet, allerdings nicht innerhalb von 5 Jahren. Langfristig gesehen wird man in einigen Sparten gar nicht drum herum kommen, da “Moderne” zu transportieren auch nur mit zeitgemäßem Ausdruck möglich ist.
    Unabhängig davon ist ein professionelles Erscheinungsbild von Anfang an wichtig, um Vertrauen zu wecken. Ein Grundpfeiler für die Kundengewinnung.

    Comment by Holger — 24. June 2009 @ 08:53

  35. Ach so, ich habe auch den Schwan gesehen, da der Supermann-Arm doch sehr an einen Schwanenhals erinnert :-)

    Comment by Holger — 24. June 2009 @ 08:56

  36. “Wer mit Peanuts bezahlt, wird von Affen bedient…” ist geil :)

    Comment by Hashimoto — 18. February 2013 @ 23:35

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